Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs strebte Tschetschenien nach Unabhängigkeit. Doch Russland führte mehrere Kriege, um die frühere Sowjetregion in seinen Machtbereich zu ziehen. Bis heute kämpfen Tschetschenen im Exil für die Freiheit ihres Landes.
Nach fast zwei Jahren, gefühlten hundert Bahnfahrten quer durch Europa, und vielen schlaflosen Nächten ist unsere „Lange Nacht“ für den Deutschlandfunk endlich auf Sendung gegangen.
05. September 2026, 00:05 Uhr
Gemeinsam mit Elke Bredereck habe ich viele Menschen getroffen: ehemalige Diplomaten, Wissenschaftler:innen, Konfliktforscher:innen, Künstler:innen, Zeitzeug:innen und nicht zuletzt junge Menschen, die in Europa zwischen den Zuschreibungen von außerhalb und dem Druck von innerhalb der Diaspora ihre Wege suchen und finden. Hinter diesen drei Stunden Radio liegen Dutzende Interviews, Archive, Bücher, unzählige Stunden Tonmaterial und sehr, sehr viele Diskussionen darüber, was unbedingt hineinmuss, was noch hineinmuss, was wirklich wirklich hineinmuss und was am Ende trotzdem rausfliegt.
Die „Lange Nacht über Tschetschenien -Traum von Unabhängigkeit und Freiheit“ wurde am Samstag, 5. September, pünktlich zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit Tschetscheniens (der zwar offiziell nicht mehr gefeiert werden kann, aber irgendwann schon unbedingt, so unsere Zuversicht) gesendet:
Sie ist außerdem auf Spotify und überall, wo es Podcasts gibt, zu hören.